Wanderwoche in der sächsischen Schweiz

13. – 20.September 2009, mit Hans Kratzer – Am 13. September fuhren 5 Kranzlerinnen und 4 Kranzler mit der Bahn nach Stadt Wehlen (südlich von Dresden) in der sächsischen Schweiz, um das Elbsandstein-Gebirge zu erwandern.

Wir fuhren ab Altenerding nach München-Hbf. und über Nürnberg mit dem Frankenexpress, einem Zug mit Neigetechnik, durch das hügelige Vogtland nach Dresden und von dort mit der S-Bahn nach Pötzscha, von hier mit der Fähre über die hier schmale Elbe. Hier erwartete uns unser Herbergswirt zum Koffertransport, wir gingen der Elbe entlang zu Fuß  zu unserer Pension

Unsere erste Wanderung ging in die Gründe (Wehlener-, Uttewalder- bis zum Uttewalder Felsen. Das ist eine herrliche Wanderung durch den Wald, durch Hexen- und Teufelslöcher vorbei an bizarren Felsgebilden, die aussahen als ob man große Felsplatten aufeinander gelegt hätte. Es waren eigenartige Felsgebilde mit eigentümlichen Gestalten zu bewundern.  Hier holten wir uns gleich die ersten Eindrücke von diesem Gebiet.

Der zweite Tag war für eine Fahrt nach Dresden eingeplant. Wir charterten uns einen Kleinbus, der uns von der Pension abholte, unterwegs nahmen wir unsere Fremdenführerin an Bord und los ging unsere Führung: Erst Pillnitz und dann zum Pillnitzer Schloss mit seinem botanischen Garten und der mehr als 200 Jahre alten Kamelie.

Weiter ging die Fahrt nach Dresden, vorbei am neuen Dynamo-Fußballstadion, das an diesem Abend eröffnet wurde. In der Dresdener Neustadt zeigte uns die Fremdenführerin ein interessantes Künstlerviertel, mit den bezaubernden Innen- und Hinterhöfen und vor allem den schönsten Milchladen der Welt und den Senfladen mit über 300 Sorten Senf, beide sind wirklich sehenswert.

Anschließend fuhren wir in die Altstadt von Dresden. Nach einer kleinen Führung, wobei wir die bekanntesten Bauwerke, wie Zwinger, Semperoper und den bekannten Fürstenzug kennen lernten, hatten wir den Rest des Tages zur freien Verfügung. Alle sahen sich natürlich die neuerbaute Frauenkirche an, die mit der tollen Innenausstattung und ihren sanften Farben wirklich imposant ist und für jeden Dresden-Besucher ein Muss ist. Auch die Unterkirche ist sehr sehenswert. Zum Schluss tranken wir auf den Brühlschen Terrassen noch einen Kaffee, dann holte uns der Busfahrer wieder ab und brachte uns zur Pension zurück.

Am nächsten Tag war wieder wandern angesagt. Wir gingen am Elbufer entlang nach Rathen und von dort über den Amselsee und Amselwasserfall zum Hockstein, einem eigenartigen Felsen, von dem aus wir eine schöne Aussicht nach Hohnstein hatten. Der Abstieg von diesem Felsen ging durch einen schmalen Spalt der Höllenschlucht  auf endlosen Stufen hinab. Der Weiterweg ging durch das Polenztal zurück nach Rathen und weiter nach Wehlen.

Am Donnerstag war dann die Bastei auf dem Programm, ein Muss für jeden Besucher des Elbsandsteingebirges. Es ist schon imponierend, was sich  hier an Gesteins-Formationen angesammelt hat, die man über Treppen und Brücken erreichen kann. Wenn man früh genug da ist, bevor die Besuchermassen ankommen, kann man das ganze auch noch in Ruhe anschauen. Man könnte auch  mit dem Bus hinauffahren, dementsprechend geht es dort oben auch zu. Ein Hotel steht natürlich auch oben.

Wir machten uns bald wieder auf den Weiterweg, und im Biergarten am sogenannten „Steinernen Tisch“ machten wir unsere Brotzeit und gingen wieder zurück nach Wehlen. Hier gab es dann Cappuccino oder Kaffee mit überdimensionalem Windbeutel, damit war auch diese Tour zu Ende.

Heute, am Freitag, war unser Ziel ein Tafelberg bei Königstein, der Lilienstein. Der Lilienstein steht allein, dadurch hat man von dort eine herrliche Aussicht, sowohl zur Bastei als auch  zur Festung Königstein und über Bad Schandau nach Tschechien. Da es ein Tafelberg ist, kann man den Kamm entlang über Brücken und Stufen immer wieder neue Aussichten genießen. Den Abstieg machten wir dann nach Königstein, wo wir uns einen Kaffee oder ein Bier zu Gemüte führten. Die Rückfahrt machten wir mit einen Elbedampfer nach Rathen und von dort gingen wir wieder nach Wehlen.

An unserem letzten Tag wollten wir noch die andere Seite von der Elbe kennen lernen. Unsere Tour führte uns über den großen Bärenstein zum Rauenstein. Das ist auch so eine Bastei im Miniformat, hier ging es auch über den Felsen auf Stufen und Brücken entlang mit einer schönen Aussicht zur Bastei und nach Königstein mit der Festung. Der Abstieg führte uns dann nach Pötzscha, so heißt der Ort, wo die Bahnstation von Wehlen liegt. Von hier fuhren wir mit der Fähre wieder zurück nach Stadt Wehlen.  Noch einmal im Cafe am Marktplatz einen Kaffee oder Cappuccino mit Windbeutel zum Abschluss, und zurück zu unserer Pension. Nach dem Abendessen war dann noch Kofferpacken, und am nächsten Tag ließen wir uns von der Deutschen Bundesbahn wieder Nachhause bringen.

Wir hatten bei schönem Wanderwetter eine wunderschöne Wanderwoche in der sächsischen Schweiz mit tollen  Eindrücken von dieser Gegend. Hiermit möchte ich mich  bei den Mitgliedern der Gruppe für die Disziplin und Harmonie bedanken.

Mit dabei waren: Etzel Agnes, Etzel Herrmann, Schuster Christine, Schuster Horst, Niedermaier Erika, Schlegel Erna, Huyer Günter, Pompl Maria
Leitung: Hans Kratzer

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