HTG-Kletterwochenende auf der Meilerhütte

19. und 20. September 2009 – Wahrscheinlich wird bald irgendeiner aus der Gruppe einen Antrag auf eine erneute Namensänderung  stellen. Auf „Hoch-Radl-Touren-Gruppe“ oder so ähnlich. Das ging mir so durch den Kopf, als wir heuer schon zum zweiten Mal einen Teil des Hüttenanstiegs mit dem Bike in Angriff nahmen.

Aber der Reihe nach:
Wir hatten uns für dieses Wochenende die Meilerhütte als Stützpunkt ausgesucht. Wer sie kennt, weiß dass egal von wo aus man startet, der Zustieg elendig lang ist (vgl.
Kürsinger Hütte/Venediger – letzte Tour). Also drängte sich dieser Gedanke wieder mal auf; wenn da nicht immer der schwere Rucksack mit dem ganzen Kletterzeug wäre…!

Nichts desto trotz sind wir – Maria, Matthias, Simone, Toni, Michael, Ulf, Wolfgang, Sybille und ich (Rainer) wieder mal mit dem Radl bergwärts unterwegs. Gestartet sind
wir am Schloss Elmau zwischen Garmisch und Mittenwald und das Ziel der Bike-Etappe war das Schachenhaus. „König Ludwig ist da mit der Kutsche rauf´gefahren, also
kann’s nicht so steil sein!“ Diese Meinung stimmte leider nicht so ganz. Trotzdem erreichten wir mittags die Meilerhütte 2.376 m. Nach einer kleinen Brotzeit ging´s gleich
rüber zum Bayerländerturm.

Die Gruppe teilte sich etwas auf, ein Teil peilte die Ostwandführe  IV-, auf die benachbarte Partenkirchener Dreitorspitze 2.606 m an. Die anderen entschieden sich für die Ostwand IV+ des Bayerländerturms mit ein paar interessanten Quergängen. Auf dem Gipfel konnten wir noch etwas die warmen Temperaturen, die herbstliche Stimmung und die Ruhe genießen. Mit der Ruhe war´s dann auf der Hütte gleich vorbei. Total überbelegt musste man um einen Platz am Essenstisch regelrecht kämpfen. In den Lagern wurde es dann etwas entspannter, nachdem die Hüttenwirtin umgeschichtet hatte.

Über den Wolken ...

Der nächste Tag entschädigte uns mit erstklassigen,  sonnigen und  milden Wetter. Einige nahmen sich Touren in den Schwierigkeitsgraden IV und V am Musterstein vor, andere zog´s nochmals an den sonnigen Bayerländerturm. Am frühen Nachmittag trafen wir uns dann alle auf dem Schachenhaus zum Abschiedstrunk – oder Kuchen.

Na ja, bei der Abfahrt auf dem Radl waren die Gedanken dann ganz andere als beim mühsamen hochstrampeln.

….dann bis zur nächsten Radl-Klettertour….

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