Bergtour zum Hochstaufen (1771 m)

Dienstag, 15.09.2009, mit Leo Rauschecker – Nachdem der Wetterbericht für den Südosten Bayerns für Samstag Regen prophezeit, einigen wir uns, die für Samstag geplante Tour auf den nächsten Dienstag zu verschieben.

Nach knapp zwei Stunden Fahrzeit (100 km) erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Wanderparkplatz Adlgaß kurz hinter Inzell. Das erste Wegstück führt uns  vom Forsthaus Adlgaß am Frillenseebach entlang über einen Erlebnislehrpfad zum Frillensee. Der Frillensee auf 922 m Höhe am Fuß des Hochstaufen gilt als einer der kältesten Seen Mitteleuropas. Bis zum Bau des Eisstadions 1965 in Inzell war er Trainings- und Wettkampfplatz der Eisläufer. Wir folgen immer dem Wegweiser Hochstaufen und kommen so über einen Waldweg wieder auf die Forststraße, die schließlich am „Bayerischen Stiegel“ endet (ehemalige Landesgrenze zwischen Bayern und dem Erzstift Salzburg). Nach dem langen, relativ flachen Anmarschweg bietet sich hier Gelegenheit für eine kurze Brotzeitpause. Ab hier geht es auf einem schmalen Steig zunächst noch durch Wald, später durch schrofiges und felsiges Gelände über den Nordwestkamm des Hochstaufen zu dessen Gipfel. Beim Aufstieg können wir einen Kletterer am Pidinger Klettersteig beobachten. Nach insgesamt ½ Stunden erreichen wir den Gipfel des Hochstaufen.

Bei herrlichem Wetter bietet sich eine prächtige Rundumsicht auf Dachstein, Untersberg, Watzmann, Hochkalter und die Schlafende Hexe. Aber auch die Talorte Piding, Salzburg und Bad Reichhall sind zum Greifen nah. Nach der Brotzeit – hauptsächlich wurden aber die Bergdohlen gefüttert – steigen wir die paar Meter zum Reichenhaller Haus auf der Südseite des Gipfels hinunter, denn die Terrasse  dort lädt ebenso zur Einkehr ein. Bei dem herrlichen Wetter vergisst man fast, dass man irgendwann auch wieder absteigen muss …

Auf dem gleichen Weg wie beim Aufstieg erreichen wir nach gut 3 Stunden den Parkplatz in Adlgaß. Auf der Heimfahrt testen wir noch den Geheimtipp zum Einkehren, das Cafe Heutauer Einkehr, zwischen Hammer und Siegsdorf gelegen. Bei einem gemeinsamen riesigen Eisbecher nach Art des Hauses lassen wir die erlebnisreiche Bergtour ausklingen.

Am Gipfel

Tourenleitung und Bericht: Leo Rauschecker
Teilnehmerinnen: Deuritz Eva, Faltermaier Irmgard, Müller Doris, Weber Gabriele

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