Bergtour zum Schneidjoch (1716 m)

Montag, 9.08.2010, mit Leo Rauschecker – Nachdem am Wochenende wieder einmal Regen angesagt war, musste die Bergtour auf Montag verschoben werden. So fuhren wir dann am Montag mit den Autos Richtung Tegernsee und Achensee bis zum Parkplatz Köglboden kurz vor Steinberg.

Nach einigen Metern auf der Hauptstrasse Richtung Steinberg zweigte unser Weg schon bald Richtung Schneidalm ab. Im Weißbachltal ging es zunächst auf einer Forststrasse recht gemächlich bis einer Hirschfütterung. Ab hier kamen wir auf einem steilen Höhenrücken schnell nach oben und schon bald erreichten wir nach einer kurzen Querung die Schneidalm. Die Alm mit den Bänken davor war so idylisch gelegen, dass sie uns spontan zur Brotzeitpause einlud.

Machma Brotzeit

Als wir nach unsere Rast wieder Richtung Schneidjoch aufbrachen, trafen wir zu unserer Überraschung Klement und Moni, die von der Tour wussten, aber über die Gufferthütte aufgestiegen waren. Gemeinsam stiegen wir die gut 200 Höhenmeter bis zum Schneidjoch hoch. Wir begnügten uns mit der Scharte (Übergang von der Issalm zur Gufferthütte), denn das Schneidjoch (1811m) selbst ist eine relativ lawinensichere Schitour, aber im Sommer laut Beschreibung nur ein Brennesselberg. Nach einer kurzen Rast mit Blick auf die Gufferthütte im Norden und den das ganze Gebiet überragenden Guffert im Süden von uns ging es zum eigentlichen Ziel unserer Bergtour, den etruskischen Inschriften.

Aha

Beim Abstieg Richtung Gufferthütte und auf dem Weg zu den Inschriften hatten wir zunächst noch einige sumpfige Wiesen zu durchqueren. „Kastri esi etuni mlapet…“, so beginnt eine Felsinschrift, die an einer Quelle zu finden ist und 1957 entdeckt wurde. Es ist das älteste Sprachdenkmal des nördlichen Alpenraums und wurde deshalb zum europäischen Kulturgut erhoben.

Von hier aus stiegen wir direkt zur Gufferthütte ab. Bei der Einkehr in der Gufferthütte konnten wir uns nochmals stärken und erholen bevor wir über die Forststrasse auf dem Geo-Pfad obere Ampelsbach-/Filzmoosbachschlucht wieder unseren Ausgangspunkt erreichten. Beim Geheimtipp Feichtner Hof in Finsterwald gab es diesmal nur noch einen Kaffee, denn der ersehnte Kuchen war leider schon aus. Dafür gab es bei dieser Bergtour jahrtausende altes Kulturgut zu sehen.  

Die Etrusker           

Tourenleitung und Bericht: Leo Rauschecker
Teilnehmer: Barczewsik Heinz, Brunner Helga, Puchta Lydia und Gernot und Witt Resi

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